Guten Tag! Oder auch nicht.

Begegnungen und Gespräche beginnen immer mit einer Begrüßung. Erst ein „Hallo“, dann der Rest an Information. Und es gibt viele Arten sich „Hallo“ zu sagen. Mit Worten. Mit Körperkontakt. Oder ohne. Manchmal reicht auch ein leichtes Nicken. Jedenfalls wird uns, sobald wir reden und laufen können, immer wieder eingeschärft, den Erwachsenen schön „Guten Tag“ zu sagen. So gehört sich das. Ist ja auch richtig so. Höflich, wie Mutti sagt.

Aber wie sieht das anders herum aus? Wenn man noch nicht sprechen und laufen kann, also der allgemein gültigen Regel „Respekt dem Älteren“ noch nicht folge zu leisten vermag. Begrüßt man Babys auf Mutters Arm? Ein Großteil der Mitmenschen tut dies natürlich. Schon allein, um vielleicht ein kleines Lächeln zu erhaschen. Aber es gibt auch Leute, die dies nicht tun. Flüchtige Bekannte, die einem von der Blasenentzündung ihres Hundes berichten (dem man übrigens auch „Guten Tag“ sagt, und sagen sollte). Alte Freunde, die man zwar lange nicht gesehen hat, die aber dennoch ausführlich über ihr aktuelles Befinden berichten. Sie bleiben auf der Straße stehen und bevor sie sich mitteilen, sagen sie „Hallo“. Aus Höflichkeit.

Gut, mit Babys führt man ja für gewöhnlich auch keine Gespräche.

gb

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