Promise? Promise!

Es gibt zwei Blogs bzw. Blogger die ich sehr schätze wenn es um Themen wie das Web, Marketing und Social Media geht. Das sind Seth Godin und Loic Le Meur. Beide beeindrucken mich immer wieder mit ihrer sehr inspirierenden Art. Wer sich davon einmal überzeugen will, dem sei neben den Blogs auch einer der Videomitschnitte ihrer Vorträge ans Herz gelegt. Zurück zum Text.

Wenn nun einer der Blogger über den anderen Blogger und dessen Blog-Post bloggt, so macht das nicht nur diesen Satz zum redundanten Schwergewicht, sondern ist für mich als Blog-Leser ein Grund mehr über die Story selbst zu bloggen. Satz Ende! Ein Blog-Post über ein Blog-Post innerhalb eines Blog-Post – ich schlage dafür den Begriff Inception-Blogging vor und fahre fort in der eigentlichen Geschichte.

Also. Im Beitrag „How about a business that keeps its promises?“ befasst sich Leuc mit einer Erfahrung von Godin, was die alltäglichen Versprechen von Firmen bzw. Unternehmen angeht. Im Post auf das sich Leuc dabei bezieht, geht es um Seth` neues Mac Book. Konkret um eine Software, die ihm verspricht „easily transfer years of old data from one machine to another“. Keine Angst es geht hier nicht um ein Apple-Bashing. Die Software funktioniert nicht und Seth konstatiert zurecht einen Promise-Fail. Im Laden verspricht ihm jemand vom Support: „I promise to personally handle this.“ Am folgenden Tag ruft eine völlig andere Person an, die nun mit dem Job beauftragt ist. Erneutes Promise-Fail! So zieht sich das noch eine Weile weiter hin. Seth titelt daher auch zurecht mit „Cascade of broken promises“.

Und ja doch, irgendwie kennen wir solche Sachen doch alle, oder? Schon mal vom „Besten Film aller Zeiten“ gehört?

Ein erster Schluss wäre es nun zu sagen: „Lass deine Marke bzw. dein Unternehmen keine Versprechen machen, die sie nicht halten können!“ Da kann ich Seth nur zustimmen – damit tut man unter anderem auch seinem Support-Personal einen riesigen Gefallen. „Aber in der Beschreibung stand doch IT WILL BLEND!“

Nun zu Leuc. Wir sind es wirklich gewohnt mit diesen ungehaltenen Versprechen zu leben. Sie sind ein Stück Gewohnheit. Um Leuc zu zitieren: „[…] we’re totally surprised now when anything promised is actually delivered in time or as expected.“ Das im Hinterkopf finde ich seinen Vorschlag für ein Web-Portal sehr spannend, das Produkte bzw. Marken sammelt, die wirkliche ihre Versprechen halten. Das Ganze natürlich so konzipiert, das jeder seine Erfahrungen hinterlassen kann. Klar – niemand ist unfehlbar. Doch Menschen verzeihen es, wenn man nicht perfekt ist. Doch angelogen, das möchte niemand werden. Die meisten Menschen sind dann doch ziemlich fair und sehen es auch ein, wenn sich jemand wirklich Mühe gibt, den versprochenen Service auch zu liefern. Doch so ein Portal dürfte einiges an Potential bieten. Gut gepflegt – everything can be trolled – und mit einer fitten Community, kann daraus wirklich ein gemeinschaftliches Gütesiegel entstehen. Aproved for keepin` their promises! Ich bin gespannt ob sich daraus was entwickelt.

SJ

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