Bergfest bei „otto greift ein“ – ein kleiner Kampagnenrückblick

Am 20.10.2012 war es soweit – die ambitionierte Kampagne für Zivilcourage in Magdeburg „otto greift ein“ (kurz OGE) feierte ihr Bergfest. Für uns ein guter Anlass auf unsere bisherige Arbeit für die Kampagne zurückzuschauen. Und da hat sich Einiges angesammelt.

Ende März 2012 ging die offizielle Seite der Kampagne online. Als Crossmediale-Partner gestalteten und launchten wir zusätzlich einen Kanal auf Facebook und auf twitter, die mittlerweile vom Team hinter „otto greift ein“ mit Inhalten gefüllt werden und sich einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreuen.

Die Website und die zugehörigen Auftritte in den sozialen Netzwerken sollten sich sowohl am CD der otto-Kampagne orientieren, als auch eigene optische Akzente setzen. Die OGE Seite setzt dabei auf die Grundfarben des CDs und ergänzt diese mit dezenten Farben und grafischen Details wie der Stadtsilhouette. Ein weiteres wichtiges Element bei OGE sind die Sponsoren und Unterstützer. Über 50 Vereine, Initiativen, Projekte und Firmen stehen hinter der Kampagne. Ganz bewusst sind die vielen Logos zu einem Gestaltungselement geworden, das zeigen soll: Wir alle sind zusammen dabei. Wir alle stehen für Zivilcourage in Magdeburg.

Könnten Sie bitte Hilfe holen?“

„Long Story short“ – so kann man die große Herausforderung an das gesamte Kommunikationskonzept von OGE umreißen. Plakate, Flyer und Websites haben erfahrungsgemäß einen Zeitrahmen von nur wenigen Sekunden, in denen dem Betrachter/der Betrachterin der (grobe) Inhalt vermittelt werden kann, bevor das Ganze als entweder langweilig und/oder unverständlich abgetan wird. Bei all den Anzeigen und sonstigen Werbeerzeugnissen, die täglich um unsere Aufmerksamkeit ringen, ist dies nicht verwunderlich. Nun ist OGE als Kampagne für Zivilcourage mit keinem Leichtgewicht von Begrifflichkeit ausgestattet. Zivilcourage … davon hat man gehört. Aber als Begriff zieht Zivilcourage nicht gerade die Aufmerksamkeit der Massen auf sich. Doch gerade diese so genannte breite Öffentlichkeit gilt es zu erreichen und für ein Workshopprogramm zu begeistern. Also haben wir abstrahiert von der Frage „Was bedeutet Zivilcourage im täglichen Leben?“. So startete die Kampagne mit zwei Slogans. Auf dem ersten großen Plakat der Kampagne leuchtete der Spruch „Können Sie bitte Hilfe holen?“. Hier stand die persönliche Ansprache im öffentlichen Raum im Vordergrund. Denn oft ist es eben die erhörte Bitte um Hilfe, die den Unterschied machen kann. Die Begegnung mit dem Spruch im Alltag sollte dazu anregen, über ähnlich erlebte Situationen nachzudenken. Die Betrachter/innen sollten sich fragen, ob sie selbst in der Lage wären zu helfen. Die Website begrüßt die Besucher mit dem Slogan „Mutig sein kann man einüben“. Hier steht die Intention im Fokus das Workshopangebot für Zivilcourage klar zu positionieren. Wir alle haben Angst in bestimmten Situationen, aber: man kann lernen damit umzugehen! Erfahrene Trainer_Innen vermitteln in den Workshops daher nicht nur zivilgesellschaftliche Praxis, sondern auch Möglichkeiten, die eigenen Ängste zu kontrollieren.

Mittlerweile sind sieben Plakatmotive für die Kampagne entstanden und rund 6.000 Mal gedruckt worden. Weiterhin entstanden ein 6-seitiger Kampagnenflyer, diverse Anzeigen, ein Roll-Up, ein Banner, Buttons und T-Shirt-Motive. Ein kleinen Überblick über die Palette der Druck-Erzeugnisse ist hier zu sehen:

Plakate: 

  
  

  

Aufkleber & Shirts:

Ausblick:

Zum Bergfest von „otto greift ein“ im Moritzhof Magdeburg kamen rund 200 Gäste. Weiterhin startete hier der Wettbewerb „Kunststück Courage“, der kreative Köpfe einlädt, sich mit ihrer Idee für Zivilcourage zu bewerben. Unser Creative Director Steffen ist dabei nicht nur für die grafische Gestaltung der Werbemittel zuständig, sondern wird auch seinen Platz in der Jury einnehmen. Mehr dazu hier.

Wir blicken also auf einen arbeitsreichen, aber auch sehr schönen ersten Teil der Kampagne zurück und freuen uns, dass wir dabei sein können.

Auf in die nächste Halbzeit!

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