Letztes

AdWords-Strategien für eine reine Content-Seite

Case: www.luther-erleben.de
Laufzeit: 6 Monate


Screenshot der Homepage luther-erleben.de

AdWords-Kampagnen sind nicht nur nützlich für Geschäfte, die – online oder in physischen Läden – Conversions in Form von Leads, Verkäufen etc. generieren wollen. Sie eignen sich ebenso für Content-Seiten. Eine solche Homepage ist die Seite luther-erleben.de, die sich thematisch dem Wirken Martin Luthers widmet. Natürlich sind auch bei einem solchen Projekt messbare Zahlen nicht irrelevant. Die Seite informiert beispielsweise über Wirkungsstätten des Reformators, mit dem Ziel, Besucher anzulocken. Im Vordergrund steht jedoch das Schaffen Luthers und seine authentischen Wirkungsstätten, über das ausführlich aufgeklärt wird.

KNO wurde damit beauftragt, für eine Laufzeit von 6 Monaten eine AdWords-Kampagne für die Homepage einzurichten und zu betreuen. Das erklärte Ziel: Bekanntheit vergrößern und viele Besucher auf die Homepage bringen.

Anfangen, wo es anfängt
Eine gut strukturierte Kampagne ist das A und O. Häufig bietet es sich an, die Seitenstruktur für die AdWords-Kampagne zu übernehmen. Damit kann man thematisch abgegrenzte Sub-Kampagnen verwalten und Keywords entsprechend des Webseiten-Contents suchen. Die Erstellung des Keyword-Sets mag sich etwas schwieriger gestalten als beispielsweise bei Webshops, da einige Keywords hier weniger offensichtlich sind. Bei Homepages, deren gesamter Content sich um ein zentrales Thema dreht, steht man jedoch schnell vor dem Problem der doppelten Keyword-Nutzung. Diesen Fall sollte man unbedingt vermeiden, da sonst die Anzeigen, die auf dieses Keyword zurückgreifen, miteinander um die Schaltung konkurrieren. Die Konkurrenz bei AdWords-Kampagnen ist hoch genug, da muss man nicht mit sich selbst um die besten Plätze rangeln. Es gilt also, ein aussagekräftiges Set an Keywords für jede Webseite zu erstellen. Zur Veranschaulichung: Eines unserer Haupt-Keywords war „Martin Luther“. Das Keyword taucht auf fast jeder Website auf, spiegelt aber nicht immer den wesentlichen Content wieder. Es wurde daher für jene Anzeigengruppe reserviert, die den essentiellen Content umfasst: den Artikel zur Person Martin Luther.

Reduce to the max
Es gibt zwei Möglichkeiten, eine AdWords-Kampagne zu starten.

Möglichkeit 1: Man stellt ein komplettes Set an potentiellen Keywords (die man zuvor getestet hat) online und reduziert es je nach Performance der einzelnen Keywords.

Möglichkeit 2: Man kann aber auch mit einem Kern an Keywords anfangen, nach und nach Keywords ergänzen und je nach Leistung wieder reduzieren. Für welchen Weg auch immer man sich entscheidet: Es empfiehlt sich unbedingt, nach einigen Wochen der Datensammlung das Keyword-Set permanent zu überarbeiten! Da unsere Kampagne nur ein halbes Jahr laufen sollte, haben wir uns für die erste Option entschieden: Mit Kampagnenbeginn wurde die gesamte Palette der recherchierten Keywords online gebracht, um schnellstmöglich aussagekräftige Daten zu sammeln und anschließend mit dem Ausmisten beginnen zu können. An dieser Stelle wird man sich auch von Keywords verabschieden müssen, die man als essentiell für den Content erachtet. Aber: Manche Keywords taugen schlichtweg nichts und sollten nicht zwanghaft beibehalten werden, nur weil man sie persönlich für relevant hält. Natürlich finden sich im Laufe der Zeit auch neue Keywords anhand der Suchanfragen von Usern; andere Keyword-Optionen sowie neue Anzeigentexte sollten getestet werden. Mit fortschreitender Kampagnen-Laufzeit stellt sich so ein Set an Keywords und Anzeigen heraus, die gute Leistungen aufzeigen.

Das größte Budget für die beste Leistung
Gute Leistungen, das sind bei Homepages im Such-Werbenetzwerk, die nicht auf Conversions abzielen: hohe Klickzahlen, niedrige Kosten und eine gute Click-Through-Rate (CTR: Verhältnis von Impressions und Klicks). Ist die Kampagne soweit, dass sie hier gute Werte erzielt, hat man eine wunderbare Ausgangslage, um ein wenig mit dem Budget herumzuspielen. Warum in dieser Reihenfolge? Natürlich ist das Budget ein wesentlicher Faktor dafür, welche Leistung die Kampagne erreichen kann. AdWords bietet jedoch derart umfassende Optimierungsmöglichkeiten abseits von den Geboten, dass wir es als sinnvoll erachtet haben, nicht mit dem vollen Monatsbudget in die Kampagne zu starten. Stattdessen haben wir die Ausgaben mit zunehmender Leistung schrittweise erhöht, um mehr aus dem Budget herauszuholen. Dahinter steht die Überlegung, dass sich erst im Laufe der Kampagne unter Ausreizung aller Möglichkeiten leistungsstarke Keywords und Anzeigen von leistungsschwachen, Content-relevante von irrelevanten abgrenzen. Daher ist es sinnvoll, nicht mit Hilfe von hohen Ausgaben Keywords auf einem Level von gerade noch akzeptablen Leistungen zu halten. So kann man sicherstellen, dass das Budget tatsächlich für die besten Keywords ausgegeben wird und somit gut investiert ist. Eine solche Vorgehensweise empfiehlt sich vor allem bei Kampagnen mit geringem und/ oder begrenztem Budget.

Resümee
AdWords-Kampagnen für Content-Seiten sind durchaus sinnvoll, wenn sie ein interessantes Thema umfassen und eine gute Struktur aufweisen. Die Kampagne für luther-erleben.de war in dieser Hinsicht eine sehr dankbare Aufgabe. An einigen Stellen waren wir von dem großen Interesse überrascht. Wir danken für das Vertrauen und freuen uns auf weitere interessante Projekte.

Jessi

–> Jetzt eigene AdWords-Kampagne in Auftrag geben!

Fragen über Fragen – Ein Blick auf umfrageonline.com & typeform.com

“Versteht das der Kunde?”, “Funktioniert die Call To Action?”, “Ist das logisch?”, “Ist das gelerntes Verhalten?” Schön wenn diese Fragen bei Meetings aufkommen. Denn: Sie sind richtig und wichtig. Problematisch wird es dann in der Regel, wenn Argumentationen komplett zu Thesen auf Grundlage eigener Annahmen verkommen. Nicht, dass eigene Ideen schlecht sind – ganz im Gegenteil. Aber viele Projekte kranken an unzureichenden Prüfungen der Thesen. Im schlimmsten Fall werden am konkreten Projekt nur noch eigene Schätzungen diskutiert, ohne das irgend jemand diese mit verifizierten Daten stützen oder widerlegen könnte. Ein widerlegtes “ich glaube”; ein ausgehebeltes “ich finde” … und man wird den Wert einer Erhebung, ob Marktforschung oder Usability-Test, zu schätzen wissen.

An dieser Stelle wollen wir, wenn möglich, regelmäßig Tools vorstellen, die uns den Arbeitsalltag erleichtern. Heute dreht sich alles um Umfragen-Tools.

umfragenonline.com

Bevor ein Film veröffentlicht wird, wollen die Macher wissen, wie er beim Publikum ankommt, um den Film oder das Filmmarketing zu optimieren. Die Kollegen von Freistil Film baten uns, ein Testscreening mit dem Rohschnitt ihres neusten Streifens „Die Brunnenfrau“ durchzuführen. Zum Screening gehört immer auch eine kleine Umfrage, über die dem Testpublikum Fragen zu Inhalt und Ästhetik des Films gestellt werden.

Umfrageelemente in der Basisversion

Bild: Umfrageelemente in der Basisversion

In der Vorbereitung des Screenings entschieden wir uns, Screening und Umfrage online durchzuführen, da wir so Zeit und Geld sparen konnten. Einzuladen waren ca. 30 Testpersonen, die sich den Rohschnitt der „Brunnenfrau“ auf Youtube anschauen und dazu online einen Fragebogen ausfüllen sollten.

Im Zuge der Recherchen zu Online-Umfragetools stießen wir auf umfrageonline.com. Eine tolle Website, auf der man sich seine eigene Umfrage erstellen kann. Das schöne dabei sind die sehr aufgeräumte Website und die kurzen, aber sehr prägnanten Anweisungen an den Umfrage-Ersteller. Hier kann bspw. auch der programmierscheue Designer in kurzer Zeit eine funktionierende Umfrage im Team, etwa zu seinen Entwürfen, starten.

Bemerkenswert ist auch die Vielzahl der Möglichkeiten bei der Gestaltung der Fragen. Ob offene oder geschlossene Frage, ob Multiple Choice oder Polaritätenprofil – alles ist möglich und lässt sich einfach und selbsterklärend erstellen. Und auch die Auswertung ist super leicht. Der User loggt sich einfach ein und kann unter dem Punkt „Teilnehmer“ sämtliche Antworten auf seine Fragen sehen. Dabei werden diese je nach Frageform als Text oder in Diagrammen dargestellt. Einziger Wermutstropfen: Der angebotene Export der Daten in Excel liefert leider einen ziemlich unübersichtlichen Datenbrei.

Trotzdem sei umfrageonline.com all denen empfohlen, die schnell und ohne viel Gebastel eine eigene Umfrage ohne Marktforschungsinstitut erstellen wollen.

„Die Brunnenfrau“ wurde übrigens vom Testpublikum super verstanden. Der Feinschnitt des Films steht in Kürze.

Bild: mobile Ansicht

Bild: mobile Ansicht

Fazit

Kosten:
In der Basis (einfache Umfrage) kostenlos.

Leistungsumfang:
Gegen Bares wird das Onlinetool zu einem wahren Umfragemonster und lässt kaum noch Wünsche offen.

Style:
seriös

mobile optimiert:
Gut. Aufgeräumte Oberfläche, aber leider sind die einzelnen Elemente sehr kleinteilig und machen die Nutzung zu einem Präzisionsjob.

typeform.com

Typeform verfolgen wir derzeit noch in der Beta Phase. Nach Anmeldung durften wir rund zwei bis drei Wochen später (mittlerweile geht es wohl schneller) auch loslegen. Vergleichbar zu umfrageonline.com setzt typeform auf die schnelle Umsetzbarkeit von Formularen und Fragebögen. Die selbst ernannte “next generation of online surveys and online web forms” hinterlässt einen modernen und aufgeräumten Eindruck, der uns zuruft “ich bin einfach zu bedienen”. Und das zu Recht: Formulare setzt man bei typeform mit verschiedenen Elementen per Drag&Drop zusammen und kann sich dabei von der einfachen Ja/Nein-Frage über chique Bewertungselemente mit Herzen und Katzen bis hin zur Bilderwahl austoben. Dabei wird schnell klar, dass typeform mehr sein möchte als ein reines Umfragetool. Stattdessen wird hier ein Ansatz präsentiert, der der öden Welt der Onlineformulare – ob Newsletteranmeldungen, Kundenbewertungen, Umfragen oder einfache Kontaktformulare – den Kampf ansagt. Für unsere erste Testfahrt wählten wir das Café Central Magdeburg aus. Nach wenigen Minuten stand unsere kleine Umfrage zur Bewertung der Location auch schon online. Gestreut wurde das Ganze über den Facebook-Kanal des Cafés. Bislang nahmen sich 69 Menschen durchschnittlich 2 Minuten 28 Sekunden Zeit um die Fragen zu beantworten. Neben einer tabellarischen Auflistung der Einträge kann, bei genügend gesammelten Daten, auch ein öffentlicher Report generiert werden. Die Ergebnisse für das Central kann man beispielsweise hier einsehen.

Ergebnisse bei typeform

Bild: Ergebnisse bei typeform

mobile Ansicht bei typeform

Bild: mobile Ansicht

Fazit

Kosten:
Die Beta ist derzeit noch kostenlos.

Leistungsumfang:
Derzeit sind noch nicht alle Features verfügbar. Gerade auf das Team-Feature freuen wir uns schon sehr. Ansonsten bleibt sich typeform treu: keep it simple!

Style:
Hot!

mobile optimiert:
Sehr gut. Klare Funktionselement vom Button bis zum Eingabefeld dürften den Conversion-Verlust gering halten.

Webmontag Sommerparty No.1

Sommerparty Webmontag

Der Webmontag Magdeburg, Tummelplatz für Designer, Programmierer und Experten für Social Media, Online-Marketing etc., lädt am 8. August zum Socializen, Fachsimpeln, Grillen und Chillen. Gastgeber ist die Datsche (Kunstkantine), die nicht nur ihr bemerkenswertes Gelände, sondern auch ihren Haus-DJ Just Etienne zur Verfügung stellt. Der Eintritt ist frei, erfordert aber eine Anmeldung bei Eventbrite.

Wir freuen uns sehr, bei dem Event als Sponsor auftreten zu dürfen – neben weiteren lokalen Agenturen:

webvariants GmbH & Co. KG
UCDplus GmbH
marmalade GmbH
Pegasus Werbeagentur GmbH
bloopark systems GmbH & Co. KG
Buff + Meine • Werbeagentur GmbH
Studio.201 software GmbH

Los geht’s am 8. August 2013 um 19:00 Uhr.
See you there!

Instagram: Filter-Typen und User-Profile

Instagram boooomt. Innerhalb von 3 Jahren hat es die App geschafft, täglich 100.000.000 User dazu zu bringen, 40 Millionen Fotos zu schießen, 8.500 Likes pro Sekunde zu versenden und 1000 Kommentare pro Sekunde zu schreiben. Überraschenderweise (ähm… not) sind 87% der User 12-34-Jährige. Ultralinx hat gerade eine Statistik dazu veröffentlicht und Profiltypen der User erstellt. Die These: Der Filter, den ein User nutzt, sagt mehr über ihn aus, als das Photo, das er veröffentlicht:

via

„Wir machen das Licht wieder an.“ – Crowdfunding via Facebook

HubbrückeQuelle: Facebook-Seite der Initiative „Wir machen das Licht wieder an“

„Von soweit her bis hierhin. Von hier aus noch viel weiter!“ prangte in blauen und roten Neonbuchstaben an der altehrwürdigen Magdeburger Hubbrücke über der Elbe. Die Lichtinstallation wurde 2008 nach einem Entwurf des italienischen Künstlers Maurizio Nannucci in Betrieb genommen. Im Juli 2012 wurde sie Opfer von Vandalismus; das Geld für die Instandsetzung fehlte.

Korrektur NachOben initiierte zusammen mit den Freunden und Förderern des Magdeburger Kunstmuseums, den Initiativen Hassel+Leben und Magdeburg.halt, dem Kulturschwärmer Magdeburg, sowie dem Eventkollektiv Urbanpiraten eine Spendenkampagne. Ziel war es, unter dem Motto „Wir machen das Licht wieder an.“ die für die Reparatur notwendigen 6.000€ zu sammeln.

Über eine Facebook-Seite wurde das Crowdfunding beworben. Dabei wurde vor allem Wert auf Transparenz gelegt: Die Fans konnten den aktuellen Spendenstand permanent verfolgen. Zusätzlich wurden Presseberichte, Interviews und dergleichen dokumentiert. Die Aktion schaffte es sogar in das MDR-Programm „Sachsen-Anhalt heute“.

Die Hubbrücke stand während der Kampagne immer im Mittelpunkt: Sie war Veranstaltungsort einer Benefiz-Jam-Session, die trotz einer kurzen Vorbereitungszeit von 3 Tagen 500 Besucher anlockte. Auf ihr fand auch die Pressekonferenz statt, bei der die Initiative nach nur einer Woche den Spendenbetrag von 7226,86€ bekannt geben konnte. Und natürlich wurde sie mit zahlreichen Fotos auf der Facebook-Seite in Szene gesetzt.

Insgesamt hat die Kampagne das Ziel mit rund 10.000€ Spenden weit übertroffen.

Am 12.07.2013 konnte die Lichtinstallation wieder der Öffentlichkeit übergeben werden. Zelebriert wurde die Wieder-Inbetriebnahme mit Live-Musik auf dem Elbbakon neben der Hubbrücke.

Campus Days 2013 – Ein Rückblick

Zeitplan

Pläne: immer wieder praktisch

Die Campus Days in Magdeburg sind alljährlich das Event, bei dem Hochschule und Universität um Studieninteressierte werben und ihnen die einzelnen Fachbereiche und das Campusleben vorstellen. In diesem Jahr durften wir zusammen mit unseren Kollegen der UCDplus GmbH und der Genese Werbeagentur GmbH die Bewerbung des Events übernehmen.

Der Bereich des Online Marketings wurde dabei in unsere Hände gelegt.

Be fast. Be and Strike anywhere.

Trotz geringer Vorlaufzeit hieß es, eine 2-monatige intensive Bewerbung des Events auf die Beine zu stellen, die clever, effektiv und auch charmant daher kommt und die Kanäle Facebook, Google AdWords- und Bannerschaltungen verbindet.

Die Herausforderungen:

  • generiere Superweiser
  • generiere Anmeldungen
  • generiere Superweiser-Buchungen
  • generiere Klicks auf Programmheft Universität
  • generiere Klicks auf Programmheft Hochschule
  • generiere Klicks auf Website
  • generiere Facebook-Fans
  • generiere Teilnehmer der Facebook-Veranstaltung

In diesem Zusammenhang wird vielleicht ersichtlich, warum es hieß, charmant zu sein. Bei einer Vielzahl an Zielsetzungen in einem sehr begrenzten Zeitrahmen hat man gute Chancen, bei der Umsetzung der Kampagne den User mit einem Überangebot schlichtweg zu nerven und ähnlich positive Gefühle auszulösen, wie religiöse Sekten am Samstagmorgen vor der Haustür. Nur dass wir bei unserem Beispiel sechs bis acht mal bei euch klingeln würden und das zwei Monate lang an jedem Tag. Da verfliegt in der Regel sehr schnell eine Begeisterung über den „spontanen“ Besuch – egal wie angenehm dieser sein mag.

Die Maßnahmen in Kürze

Direktbuchungen: Sicher in diesem Fall der einfachste Bereich. Hier zielt man gewöhnlich auf Sichtbarkeit und generiert erfahrungsgemäß weniger Klicks als zum Beispiel bei AdWords-Maßnahmen. Kein Problem: Also alles für die Impressions! Die wesentlichen Informationen zum Event auf den verwendeten Bannern machen den Klick darauf eher zweitrangig. Nice to have, aber nicht zwingend notwendig. Kombiniert wurde das Ganze zusätzlich mit einer Newsletter-Buchung bei einer großen Studierenden-Plattform.

AdWords: Es wird kniffliger. Neben viel Finetuning im laufenden Anzeigenbetrieb müssen sich auch Anzeigen-Kampagnen auf der großen Spielwiese Google in die restlichen Maßnahmen integrieren. Wo Anzeigen auf externe Inhalte bei Facebook schnell zum Loch in der Budgetplanung mutieren können, sind AdWords-Kampagnen ein effizienter Begleiter. Auf einige Ziele wurde so komplett verzichtet, um den Blick frei zu machen für das Wesentliche. Diverse lokale Fokussierungen taten ihr Übriges. Ergänzend zu den Direktbuchungen durften die Maßnahmen im Display-Netzwerk mit 7-stelligen Impression-Zahlen auch eine ansehnliche Sichtbarkeit für sich verbuchen.

Facebook: Ob jetzt Sir John Marks Templeton oder HP Baxter den Spruch prägte „It`s nice to be important but it`s more important to be nice“ – er hatte recht. Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit generieren ohne zu nerven bzw. zu stören war unser Motto. So wurde eben nicht mit allen Werbemaßnahmen und mit einem möglichst hohen Budget auf alle möglichen Zielsetzungen geschossen, sondern eine Strategie gewählt, die den jeweiligen Erwartungshaltungen der User entsprechen sollte. Sponsored Storys funktionieren als Buzz-Word sehr schnell, verlangen aber in der konkreten Durchführung eine enge Abstimmung zwischen Redaktion der Inhalte und Werbetreibenden. Regelmäßige Konferenzschaltungen werden so dein guter Begleiter zu einer Content-Strategie, die einen Impact erzeugen kann bzw. konnte. In diesem Sinne gebührt auch ein großer Dank der Redaktion, die immer ein offenes Ohr und gute Erreichbarkeit für uns bereit hielt.

Resümee

  • Ziele erreicht
  • einige übertroffen
  • Spaß gehabt

In diesem Sinne noch einmal Danke für die Gelegenheit bei den Campus Days 2013 im Bereich Online Marketing dabei zu sein. Es war uns nicht einerlei.

Steffen

Infos zu…
– AdWords-Kampagnen
– Social Media-Betreuung
– Crossmedia-Kampagnen

We did it: AdWords Zertifizierung & Partnerschaft

Es ist geschafft! KNO wurde in den Kreis von der von Google zertifizierten Unternehmen aufgenommen. Seit Montag sind wir offizielle Google-Partner. Am Sonntag habe ich erfolgreich die zweite Prüfung für die Zertifizierung bei Google AdWords abgelegt. Die individuelle Zertifizierung bestätigt die AdWords-Kompetenz und ist Voraussetzung für eine Google-Partnerschaft auf Unternehmensebene. Die Vorteile, neben der Bestätigung des eigenen Ego, liegen auf der Hand: Sowohl mit dem individuellen Zertifikat, als auch mit dem Status Google-Partner kann Werbung betrieben werden. Zudem wird man als Partner in eine entsprechende Liste aufgenommen, die – soweit sie denn bekannt ist – potentielle Kunden mit Google-Partnern zusammenbringen soll.

Individuelle Zertifizierung

Zunächst muss eine Grundlagenprüfung absolviert werden. Die Fragen beziehen sich hauptsächlich auf die Struktur von AdWords-Konten, die Grundlegendes zur Funktionsweise von Google AdWords, die Erstellung von einer Kampagne bis hin zur im Google-Netzwerk erscheinenden Anzeige sowie Begrifflichkeiten umfasst.

Anschließend hat man die Möglichkeit, zwischen drei Spezialisierungsprüfungen auszuwählen: in den Bereichen Suchnetzwerk, Display und Bericht & Analyse. Für eine individuelle Zertifizierung muss mindestens eine dieser erweiterten Prüfungen bestanden werden. Meine Spezialisierung habe ich im Suchnetzwerk gewählt. Hier geht es vor allem um Leistungsoptimierung und die hierfür hilfreichen Tools, die AdWords zur Verfügung stellt.

Google überarbeitet die Prüfungen regelmäßig. Die aktuelle Version ist noch ganz frisch (Frühjahr 2013). Die Grundlagenprüfung besteht derzeit aus 95, die Prüfung zum Suchnetzwerk aus 100 Fragen. Man hat jeweils 120 Minuten Zeit, die Fragen zu beantworten. Die Prüfungen können jederzeit online abgelegt werden. Das Ergebnis bekommt man umgehend nach der Prüfung mitgeteilt. Ein bis drei Tage später ist das Ergebnis auf der individuellen Zertifizierungsseite zu sehen. Hat man die zweite Prüfung bestanden, darf man sich offiziell AdWords-Spezialist nennen und bekommt eine Qualifizierungsseite, auf der die Spezialisierung benannt ist.

Google-Partnerschaft

Die Partnerschaft wird auf Unternehmensebene eingegangen. Der Status Google-Partner setzt die Beschäftigung von mindestens einem AdWords-Spezialisten voraus. Zudem muss das Unternehmen in 90 Tagen mindestens 10.000USD mit AdWords umgesetzt haben und natürlich den Nutzungsbedingungen zustimmen. Erfüllt das Unternehmen die Voraussetzungen, stellt Google eine Seite zur Verfügung, die die Partnerschaft bestätigt. Zudem darf man mit dem offiziellen Logo auf der Unternehmenshomepage für sich werben.

Jessi

–> Jetzt eigene AdWords-Kampagne in Auftrag geben!

Wir machen das Licht wieder an!

Wir machen das Licht wieder an Postkarte

Es ist mittlerweile schon ein ganzes Jahr her, als wir zusammen mit den Freunden und Förderern des Magdeburger Kunstmuseums, dem Facebook-Projekt Magdeburg.halt, Dem Kollektiv Urbanpiraten, der Initiative Hassel+Leben und dem Stadtmagazin Kulturschwärmer die Spendeninitiative „Wir machen das Licht wieder an!“ ins Leben gerufen haben. Ziel war es mittels Crowdfunding die zerstörte Lichtinstallation des italienischen Künstlers Maurizio Nannucci an der Hubbrücke in Magdeburg wieder zum Leuchten zu bringen. Mit Erfolg. Innerhalb einer Woche spendeten zahlreichen Menschen Geld für das Anliegen und durchbrachen mit Leichtigkeit das gesetzte Ziel der 6.000€ Marke. Es war für uns beeindruckend zu sehen, wie groß die Bereitschaft war, zusammen dieses Kunstwerk der Stadt zurück zu geben.

Am 12.07.2013 ist es nun soweit. Die Reparaturen sind abgeschlossen und wir freuen uns die Installation mit euch zusammen wieder zu eröffnen!

Programm

20:00 – 20:30 „Tim Gerrits“ (Gewinner des Publikumspreises bei SWM Musicids 2013)
20:30 – 21:00 „Sylvia Oswald, Charlie Ludwig, Andreas Reimann & Sebastian Symanowski
21:00 – 21:30 „Pangea Squad“ (Gewinner des SWM Musicids 2013)
21:45 „Jeskom“ mit der Brückenhymne „Von hier aus“
und dann: Licht an! (ca. 21:45 / 22:00 Uhr)

Veranstaltung auf Facebook

In diesem Sinne:
Bis Freitag beim Eröffnungsfest!
Steffen

2012 in review

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 2.800 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 5 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Praktikant_in im Bereich Redaktion und Medien gesucht

Wir vergeben ab sofort einen Praktikumsplatz für mindestens 8 Wochen!

Deine Fähigkeiten:
– guter Ausdruck in Wort und Schrift
– Kenntnisse im Bereich Social Media
– unabhängiges und selbständiges Arbeiten
– Teamfähigkeit
– Flexibilität
– Kreativität

Unser Angebot:
– Einblicke in professionellen Umgang mit herkömmlichen und neuen Medien
– interessante Arbeitsfelder
– flexible Arbeitszeiten
– kompetentes, nettes Team

Hier geht’s zur Ausschreibung.

Wenn du Lust bekommen hast, gemeinsam mit uns an neuen Marketinglösungen für unsere Kunden zu arbeiten, freuen wir uns über deine Bewerbung. Bitte sende deine Unterlagen (Lebenslauf, Foto, Motivationsschreiben) und ggf. Arbeitsproben oder Referenzen (hilfreich, aber kein Muss) an: jobs@korrekturnachoben.de

Vielleicht bist du schon bald Teil des Teams und arbeitest dich mit uns
NACHOBEN!